Über uns - Gender Mainstreaming

Frauen und Männer, Mädchen und Jungen nehmen die Lebenswelt unterschiedlich wahr und haben verschiedene Bedürfnisse. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit. Deshalb muss Sozialarbeit die unterschiedlichen Auswirkungen ihres Handelns auf die Geschlechter in Verbindung mit dem Alter, der sozialen Herkunft und der kulturellen Herkunft berücksichtigen.

Gender Mainstreaming bedeutet für RUN, dass

  • wir unsere AdressatInnen als Mädchen und Frauen und als Jungen und Männer vor dem Hintergrund ihrer durch ihre Geschlechtszugehörigkeit geprägten Lebenswelten wahrnehmen.

  • wir geschulte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, die über geschlechterdifferenziertes Wissen verfügen und dies gezielt in den Einzelfallhilfen und den stadtteilbezogenen Hilfen umsetzen.

  • wir Mädchenarbeit, Jungenarbeit und geschlechterreflexive koedukative Arbeit als gleichwertige Säulen einer genderorientierten Jugendhilfe sehen und umsetzen.